In einer Zeit, in der das kontaktlose Bezahlen per Smartphone oder Karte zur Norm wird, hat ein aktueller Selbstversuch des Guardian-Journalisten Sammy Gecsoyler für Aufsehen gesorgt. Er verzichtete eine Woche lang komplett auf digitale Zahlungen und verließ sich ausschließlich auf Scheine und Münzen. Die Ergebnisse dieses Experiments sind nicht nur für Privatpersonen spannend, sondern werfen auch ein Schlaglicht auf die psychologische und ökonomische Bedeutung von Bargeld im modernen Handel.
Warum geben wir mit der Karte oft mehr aus, als wir eigentlich wollen? Der Grund liegt in der Psychologie. Professor Shankha Basu von der University of Leeds erklärt im Guardian, dass das Bezahlen mit Bargeld physisch „schmerzhaft“ ist, weil man sieht und spürt, wie etwas Wertvolles den Besitzer wechselt.
Beim kontaktlosen Bezahlen hingegen wird dieses Verlustgefühl „betäubt“. Ohne das physische Feedback verlieren wir leichter den Überblick über unsere Ausgaben. Gecsoyler stellte fest, dass er allein durch den Wechsel zu Bargeld Impulskäufe – wie ein stark reduziertes Parfüm – plötzlich kritischer hinterfragte und letztlich darauf verzichtete.
Ein interessanter Nebeneffekt des Experiments war die Entdeckung, dass digitale Bequemlichkeit oft ihren Preis hat. Während Liefer-Apps oft Servicegebühren und Aufschläge verlangen, sparte der Reporter bei einer telefonischen Bestellung und Barzahlung deutlich. Auch Bahntickets waren am Schalter teurer als erwartet, boten aber an anderer Stelle Sparpotenzial gegenüber App-Preisen.
Bargeld zwingt uns dazu, innezuhalten. Es entschleunigt den Kaufprozess und fördert den direkten menschlichen Kontakt – ein Aspekt, der in der anonymen Welt der „Card Only“-Terminals oft verloren geht.
Trotz dieser Vorteile entscheiden sich immer mehr Geschäfte für „Card Only“-Modelle. Die Gründe sind laut Experten oft praktischer Natur: Vermeidung von Diebstahlrisiken und der Aufwand, der mit der täglichen Abrechnung und dem Gang zur Bank verbunden ist.
Hier setzt die Mission von INKiESS an. Wir wissen: Bargeld ist ein wichtiges Instrument für finanzielle Disziplin und Inklusion. Damit der Handel diese Zahlungsoption ohne „Ärger“ anbieten kann, liefern wir die logistischen Lösungen. Wir machen das Handling von Münzen und Scheinen so effizient, sicher und einfach, dass die Vorteile für den Kunden – Kontrolle und Übersicht – nicht durch operativen Aufwand aufseiten der Händler erkauft werden müssen.
Die Statistik zeigt zwar einen Rückgang der Bargeldnutzung, doch der Selbstversuch macht deutlich: Für die persönliche Budgetkontrolle und ein bewusstes Konsumverhalten bleibt Bargeld ungeschlagen.
Was bedeutet das für Ihr Unternehmen? Wer seinen Kunden die Wahl lässt, fördert bewusstes Einkaufen und bietet einen Service, den viele Menschen – gerade in Zeiten steigender Lebenshaltungskosten – wieder neu zu schätzen lernen.
Wir von INKiESS sorgen dafür, dass Ihre Bargeldlogistik genauso reibungslos läuft wie eine kontaktlose Zahlung. Denn am Ende des Tages ist echtes Geld mehr als nur ein Zahlungsmittel: Es ist ein Stück gelebte Kontrolle.
Quelle: "My week of only using cash" von Sammy Gecsoyler, erschienen im The Guardian am 10. Februar 2026.